Sonntag, 7. Juli 2013

Manchmal erwischt es ...


... Dich kalt - auch wenn Du die Vorzeichen schon die letzten Tage gespürt hast. Und dann ist er da - der schwarze Engel der mit Dir redet. Der deine Sinnhaftigkeit in Frage stellt, dir auf die Schulter klopft und dir zuraunt - schau sie dir an - das Jahr ist um, sie braucht Dich nicht mehr - sie kommt jetzt besser klar und das Andere war nur ein lächerliches Spiel - von dem Du weisst, wie sich die Protagonisten sich daran ergötzen - und sich die Bestätigung holen, alles richtig gemacht zu haben. Also, was willst Du noch? Wo liegt noch dein Nutzen?

Und während Du die Möglichkeit - gar das Szenario in Betracht ziehst - wechselst Du die Spur - verringerst das Tempo und denkst nur - Fick Dich schwarzer Engel. Schon alleine, was Du gegeben und erhalten hast - auch wenn es Vergänglich war - bleibt ein Leben lang - und hat beide Seiten geprägt. Und es werden noch Zeiten kommen und gehen - die Spuren hinterlassen. Tief im Herzen oder auf der Haut - um nicht zu vergessen. Ich würde es immer wieder tun - anders - aber immer wieder mit Herzen.

Also tanz heute ruhig mit mir schwarzer Engel - aber sei Dir gewiss, auf meiner Karte sind noch viele freie Zeilen.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Sammelsurium der Woche

Schwitzend...,
keuchend - von der Optik glichen die Drei auf der obersten Bankreihe eher Jabba the Hut. Breitbeinig - sodass die Wampen Bäuche genügend Platz hatten, um sich abzurollen.

Ein Grund, Aufgüsse zu meiden - es sei denn man lässt die Augen zu - und manchmal auch besser die Ohren ...

So wie damals in einer Hamburger Dampfsauna - man sah nichts - hörte jedoch die Armreifen, die durch die rhythmische Handbewegung immer wieder aneinander stiessen. Das Happyend haben wir uns dann doch nicht mehr angehört.

Hysterical Literature 

- interessantes Projekt - natürlich nur rein auf die Lektüren bezogen. Interessant ist auch der Vergleich zwischen den weiblichen "Vorlesern" und dem männlichen "Vorleser" (diesen gibt es hier). Aber machen sie sich selber ein Bild davon.

Erinnerte mich mal daran, wie ich mal versuchte, einer Live-Sendung im Fernsehen zu folgen.


Menschen ...
.. die immer auf Fragen mit Gegenfragen nerven - wir sind nicht mehr im Kindergarten.

Morgen ...
... bittet mein Vater zur Audience Geburtstagfeier beim lokalen Argentinier. War kurz davor einen öffentlich Aufruf zur Tischbegleitung (350 Gramm argent. Filet inkl. Cerveza bis zum Abwinken) zu starten. Dann fiel mir jedoch ein, was passierte, als ich mal jmd. für die Hochzeit meines Bruders suchte ....

Übermorgen ...
... ein Rest von Gedankengängen wird bleiben.

Beherrschung ...

...  - wir sprechen uns in 9 Jahren wieder - auch wenn der Messerblock in Reichweite stand.

Man sollte meinen, dass die Person aus ihrer eigenen Vorgeschichte gelernt haben müsste.

Dienstag, 2. Juli 2013

Laufen ...

















... und reden.

Wir nehmen uns immer die Zeit - nur wir beide - die Themen wissen wir - hinterfragen den aktuellen Stand - Neues - Altes - gemeinsames Schweigen - und doch immer ein Stückchen mehr - das noch mehr verbindet.

Und Abends ein Blick - ein Nicken - weil man den Anderen auch ohne Worte versteht - während der Lebensmann über seinen bevorstehenden Autokauf philisophiert.

Ich freu mich auf das kommende Wochenende ...

Laufen und reden - täte so mancher gut.

Dienstag, 25. Juni 2013

Schon komisch ...

... wieviel Dinge ich immer noch an mich heranlasse - obwohl ich es langsam besser wissen müsste. Aber eigentlich weiss ich nichts - und vielleicht ist das genau der Grund - die Unwissenheit - an der sich andere laben. Und das einzige Gegenmittel ist momentan laufen und klettern. Der Punkt, wo das Denken aufhört - und nur die Konzentration auf sich selber im Focus steht. Anderen Leuten zittern die Beine vom .... - ach lassen wir das besser.

 Gut das mir in 1 1/2 Wochen die bavarische Herz-Krankenschwester 
wieder nach Hamburgerart den Kopf wäscht.

Montag, 17. Juni 2013

Wie oft ...

... belügen wir uns eigentlich selber?

Über das eigene Glücklichsein, den Schein der Selbstzufriedenheit, dem Lebenswandel, der Zweisamkeit, dem Alleinsein. 

Wie oft antworten wir auf die Floskel Frage "Wie gehts Dir?" - mit "Gut - alles bestens" obwohl wir insgeheim wissen, dass es nicht die richtige Antwort ist - aber wer will schon etwas anderes hören, als "Gut - alles bestens".

Was ist die Selbstlüge? Ein Eigenschutz? Eine Verdrängung? Eine Bloss-nicht-mit-auseinandersetzen? Ein es-wird-schon-irgendwann-besser oder es-passt-schon-wenn-ich-mich-anstrenge?

Mit "Selbstlügen" hat jeder auf seine Art und Weise zu leben gelernt - mal mehr und mal weniger. 

Doch manchmal werden diese "Selbstbelügen" aufgebrochen - und man muss sich kurzfertig in die Realität begeben - auch wenn es "nur" eine Erklärung ist, das man jetzt nicht anrufen kann, um zu fragen, ob Ron*a noch mal kommt. Weil - ach lassen wir das jetzt besser ...

Und? Wie gehts Dir so?

Lieber Weihnachtsmann ...

… ich wünsche mir bitte eine App die aus dem Mondzyklus, ZeitraumvorundnachdemEisprung, ZeitraumdesletztenFicksundderOrgasmusqualität(wennüberhaupt) vs. aktuellem Körpergewicht und dem qualitativen und quantitativen Inhalt des Schuh- und Kleiderschrankes sowie dem aktuellen Pegelstand von Elbe, Rhein, Main und Donau - die aktuelle Laune der Gesprächspartnerin ermittelt. Und über zusätzliche Indikatoren innerhalb der Premiumapp können wir gerne noch diskutieren - spontan käme mir noch die Indikatoren "Wut oder FickDichinsKnie-Mentalität auf den Ex" oder andere Verletzungsgrade - in den Sinn.

Und streiche bitte den Satz "Das kriegen wir schon hin …" aus dem männlichen Vokabular (auch meinem) - es sei denn, es impliziert einen sehr langen Zeitraum.