HeutemalPlanlos
Mittwoch, 5. Juni 2013
Jeden Tag ...
… eine gute Tat - vergessen Sie es - jeden Tag eine idiotische Dummheit. Dann wissen sie wenigstens, wo sie wirklich stehen.
Montag, 3. Juni 2013
In gewisser Weise ...
... hat der Park seinen Charme - und bot für einige Stunden interessante Blickwinkel, viel Lachen und die besten Studien von genervten Eltern und dicken Kindern.
Und ich habe noch nie so viele Väter gesehen, die die ganze Zeit an ihrem Handy rumtippten. Und des öfteren frage ich mich, ob Wh*tsapp und Co eigentlich eine Bereicherung in unserem Leben sind oder unser Leben eigentlich nur noch komplizierter machen - immer im Kontakt - immer online - und das Leben um einen herum aus dem Blick verlieren bzw. sich nicht wirklich die Zeit nehmen und geniessen. Und sogar "kein Kontakt" lässt unser Gedankenkarussel routieren - wenn man heutzutage neue Profilbilder sieht oder "Online zuletzt am .." liest.
Wieviel Zeit verlieren wir, durch die falsche Kommunikation? Und wie weit bringt sie uns an den Rand des Wahnsinns?
Achja, Ponys und weisse Schimmel hab ich auch gesehen.
Das Leben ist halt kein Ponyhof.
Sonntag, 2. Juni 2013
Wie war ...
.... das noch einmal mit dem Prinz und seinem weissen Schimmel? Manche Dinge sollte man besser nicht wissen. Oder erst Recht - weil man weiss, was man damit bewirkt - voller Genugtuung - von der Gegenseite.
Samstag, 1. Juni 2013
Wer war ...
... das noch einmal? In welcher Soap spielt der mit? Bei welchem Fussballverein sitzt er auf der Ersatzbank? Ich glaub, die modelt. Tennisspieler? - diesen Fragenkatalog können Sie noch um viele Phrasen weiterführen - wenn sie gestern auf der Pre-Openingfeier eines befreundeten "Fitnessclub-Neueröffnung" anwesend gewesen wären.
Nach 90 min verabschiedete ich mich bereits - sei es aus purer Langeweile dieses ganzen Blendertums, des ganzen oberflächigen Bussi-Bussi-sind-wir-nicht-hübsch-Gesülze oder sei es nur, dass die letzte Nacht bereits um drei Uhr vorbeigewesen ist.
Ganz ehrlich - dann führe ich um einigeres lieber ein Gespräch über die div. S*xpraktiken desorientierter Mitmenschen, die politischen Irrungen und Wirrungen Spät68er und deren Auswirkungen auf ihre Nachkommen - oder ziehe eine Portion Kö*bular den kleinen Fingerfood-Plastikbechern vor.
Und manchmal lauscht man einfach dem Telefonat - meilenweit entfernt - den Blick aus dem Fenster - und geniesst den Moment - der geschieht - voller Empfindung - der im Gleichklang endet -
We're not broken just bent
Freitag, 31. Mai 2013
Nicht nur ich ...
... spüre es, wenn man willkommen ist - bei Freunden. Manche Dinge muss man nicht aussprechen - sie binden sich wie selbstverständlich ins Bild ein.
Manches muss mal einfach auf sich zukommen lassen.
Mittwoch, 29. Mai 2013
Manchmal ...
.. denke ich - worin die Gefahr eines Handelns bestehen könnte … - oder wünsche denke ich dies nur im Auge des Betrachters?
"Alle Menschen sollten Tagebuch schreiben - für einen anderen Menschen."
(Oscar Wilde)
"Alle Menschen sollten Tagebuch schreiben - für einen anderen Menschen."
(Oscar Wilde)
Montag, 27. Mai 2013
78m in die Höhe ...
... und Dich begrüsst McD*nald als
Mein Rat - stellen sie sich in die Mitte der Ruinen und lassen sie sie eine Zeitlang auf sich wirken - die abgebrochen Zähne der Zerstörung und dann schauen sie sich den 20minüten Film über die Feuernacht 1943 an -
"Ein Freund - schön öfters getroffen - kenne ich übers Internet" - hört sich verrucht an - und wenn man auch noch weiss, dass das Telefonat gerade mit dem Vater geführt wird, muss man leicht schmunzeln - da für diese Generation die Kontaktaufnahme über das Internet noch etwas böses ist - wie man ja täglich auf B*ld.de liesst.
Selten jmd. getroffen, den ich nicht einschätzen kann - der sich zum Glück nicht in Schubladen stecken lässt - offen, direkt und doch verschlossen - eine Meisterin der Blickwinkelverzerrung - man hat das Gefühl, bei den Gesprächen kratzt man an der Oberfläche - aber es sein keine neuen Kratzer - sondern alte Riefen, die sie kontroliert und ggfs. zulässt. Sie redet nicht - sie denkt - und das macht den Unterschied aus. Auf der Suche nach der "Insel" - doch die geschnürten Doc Martens immer Griffbereit - gegen die Anonymität und Gleichgültigkeit der Grosstadt.
Und dann gab es noch den anderen Stadtteil - die 10 Minuten - eine lange Umarmung - ein kurzes Gespräch in der Küche zum Austausch der aktuellen Vorkommnisse - und um zu wissen, ob es dem Anderen gut geht. Und der Ehrlichkeit "Du hättest vor einem Jahr wirklich mit Sack und Pack hierher kommen ziehen sollen ... " Egal ob 48 Stunden oder 90 Minuten - nicht die Zeit zählt - sondern der Mensch und das Gefühlte.
Ich liebe diese Stadt - obwohl ich eher Glaube, dass es eher an einigen besonderen Menschen liegt, die ich
Bin froh, dass ich zu einem neuen Kontakt von zwei besonderen Menschen beitragen durfte.
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